Tagebuch

> 08.12.21

Mein Notebook ist defekt: Die Tastatur funktioniert nicht mehr. Mal sehen, was der Kundendienst dazu sagt ...

> 06.12.21

Heute beginnt die letzte Lockdown-Woche . Das Stubenhocken macht mir nicht viel aus. Ich habe immer etwas im Haushalt zu pampern. An liebsten löse ich Kreuzworträtsel  oder koche etwas Fantasievolles. 

> 29.11.21

Vor einem  Jahr begann usere heutige Misere. Am 1.  Advent l habe ich kurzentschlossen mein Zuhause in Lehen aufgegeben und für 14 Tage in Ulm beim Christian Unterschlupf gefunden, um einfach mal mehr Ruhe in mein Leben zu  bekommen. Danach hat mir mein Sohn ein neues Domizil in Bad Reichenhall besorgt, das ich bis Mitte Februar diesen Jahres bewohnt habe. Mitte März bezog dann Helga aufgrund ihrer zunehmenden Demenz im Altenheim Grödig bei Sbg.  ein Zimmer und ich kehrte nach Lehen zurück. Jetzt leben wir weiterhin getrennt. Von allen denkbaren Lösugen die am wenigsten schlechte ..

> 17.11.21

Was lange währt, wird endlich gut! Heute hat mich meine Nachbarin mit lang versprochenen Palatschinken beglückt. Die Lebensdauer der "Omaletten"war allerdings nur kurz ...

> 14.11.21

Gestern haben wir Helgas 85. Geburtstag im kleinen Kreis im Altersheim gefeiert. Die Heimleitung hatte zuvor ihr Zimmer hübsch hergerichtet: einen Kaffeetisch für 4 Personen und einen kleinen Gabentisch nebenan. Ob sich Helga gefreut hat, vermag ich nicht zu sagen. Kann sein, sie hat das Ereignis schnell wieder vergessen. Leider ...

> 22.10.21

Da ich mittlerweile über reichlich Freizeit verfüge, habe ich mich entschlossen, mein Tagebuch fortzuführen, auch wenn ich nicht weiß, ob jemand daran interessiert ist. Ich tue es also v.a. mir zuliebe, um mich sinnvoll zu beschäftigen und nicht anfange, mich mit trüben Gedanken zu plagen.

 

Gestern habe ich Nachricht aus Bad Reichenhall bekommen, dass das Verfahren  gegen mich wegen meines Fehlverhaltens Anfang Februar diesen Jahres (Missachtung der Sperrstunde u.a.) eingestellt worden sei. Ich nehme an, die Polizei hat eingesehen, dass ich mich zu der Zeit in einer sehr misslichen Lage befunden habe (private Turbulenzen) und den Kopf nicht mehr frei hatte für andere Dinge.

 

Ich schätze mal, dass es mich sonst eine Menge Geld gekostet hätte. Mein Dank wird also der bayrischen Grenzpolizei ewig nachschleichen...